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Datenformate

Datenformate

Zu den wichtigsten Datenformaten im Print und Publishing gehören TIFF, JPEG, EPS, PS und PDF. Erfahren Sie etwas über Einsatzgebiete und Unterschiede.

Für die Bereitstellung von Daten im Print- und Publishing-Bereich müssen die richtigen Datenformate gewählt werden. Speicherung von Farb- und Auflösungsinformationen, möglichst verlustfreie und plattformunabhängige Weitergabe der Daten sind die Grundvoraussetzungen.

PDF (Portable Document Format)

Inzwischen löst PDF, das Portable Document Format, PostScript zunehmend als plattformübergreifendes Austauschformat ab. PDF wurde ebenfalls von Adobe seit 1993 veröffentlicht und hielt mit der kostenfreien Weitergabe des Adobe Readers seinen Vorschub. Es baut jedoch auch heute noch auf PostScript auf, wenn auch mit einem eingeschränkten Befehlssatz. Der häufig zur Erstellung von PDFs verwendete Adobe Acrobat Distiller nimmt PostScript-Dateien als Ausgangsformat für PDF-Dateien. Viele Programme bieten aber einen Direkt-Export von PDF-Dateien an, so dass auf jeder Plattform ein PDF erstellt werden kann. PDF beinhaltet das vom Nutzer angelegte Layout in einer Auflösung, die vom eingestellten Drucker und den Voreinstellungen abhängig ist. PDF arbeitet deshalb verlustfrei und plattformunabhängig und ist hervorragend für den Austausch zwischen verschiedenen Plattformen geeignet.

TIFF (Tagged Image File Format)

TIFF wird oft als das Hauptformat für gerasterte Bilder genannt. Es wird von allen gängigen Grafik- und Präsentationsprogrammen plattformübergreifend unterstützt und arbeitet verlustfrei, auch wenn die Bilddaten optional komprimiert abgespeichert werden können. Die übliche LZW-Komprimierung ist verlustfrei, wohingegen JPEG-Komprimierung Qualitätsverluste mit sich ziehen kann. Durch die Unterstützung von Graustufen, Millionen Farben, RGB-, CMYK- und LAB-Farbräumen und die ICC-Profileinbettung eignet es sich uneingeschränkt für die Druckausgabe und Farbseparation.

JPEG (Joint Photographic Experts Group)

JPEG ist zugleich Datenformat und Komprimierungsverfahren, entwickelt von der Joint Photographic Experts Group. Es bietet eine Farbtiefe von 16,7 Mio Farben, weist aber zum Teil starke Qualitätsverluste, fehlende Transparenzen und Unschärfen bei harten Übergängen durch die Kompression auf. JPEG kann anhand einiger Parameter unterschiedlich konfiguriert werden. Je nach Einstellung werden dann unterschiedliche Kompressionsraten erreicht. Alle gängigen Grafik- und Präsentationsprogramme unterstützen das Format. Es eignet sich vor allem für Fotografien, bei denen aber zugunsten einer geringen Dateigröße wesentliche Bildinformationen verloren gehen. Dennoch ist es bei diesen Bildarten gut für den Druck geeignet. Allerdings führt jedes erneute Öffnen und Speichern wiederum zur verlustbehafteten Kompression, weshalb JPEGs nur einmal abgespeichert werden sollten.

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